Salamanca umfasst eine lange Reihe einfacher kolonialer Sandstein-Lagerhäuser aus den 1830er Jahren. In diesen hübschen, in Nordrichtung gebauten Häusern wurden einst Getreide, Wolle, Walöl, Äpfel und Importwaren aus der ganzen Welt gelagert. Heute findet man unter den schweren Steinbögen Kunsthandwerk, Designerläden, Juweliere, Cafes, Restaurants, das Peacock Theatre, unterirdische Buchläden, Outdoor-Läden und Modeboutiquen. Über eine Treppe gelangt man zum Salamanca Arts Centre und verschiedenen Kunstgalerien.
Jeden Samstag findet der Salamanca Market statt. Hier kann man alles kaufen, von handgefertigten Holzspielzeugen oder Textilien, selbstgestrickten Pullovern über frisches Obst und Gemüse bis hin zu antikem Porzellan. Auf der anderen Straßenseite laden grüne Rasenflächen zum Verweilen ein. Unter den Platanen, die abends mit tausend kleinen Lichtern erstrahlen, stehen dem müden Besucher gemütliche Parkbänke zur Verfügung.
Salamanca ist auch Hobarts beste Musikszene. Jeden Freitagabend von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr ertönen im Hof des Salamanca Arts Centre die Klänge von Rektango. Wenn die Band mit Gipsy, Jazz und Swing loslegt, bleibt kein Fuß ruhig auf dem Boden. Mit Glühwein, Bier und Softdrinks lässt es sich so um die warmen Kohlebecken herum gut aushalten.
Hinter dem Salamanca Place befindet sich der Salamanca Square. Hier kann man fantastisch sitzen und Leute beobachten. Hier treffen sich auch die Einwohner von Hobart gern mit Verwandten und Freunden. Mit einer Tasse Kaffee und einem Muffin kann man gemütlich am Springbrunnen sitzen und den Klängen einer Gitarre oder Flöte lauschen.