Ein besonderer Vorteil ist die Tatsache, dass man nach Verlassen des Bootsanlegers bereits innerhalb von 30 Minuten lohnende Gewässer erreicht. Der größte Reiz besteht für die Angler jedoch darin, dass diese Gewässer außerhalb Tasmaniens kaum bekannt sind. Selbst einige Einheimische entdecken gerade erst den Reiz des Seefischens vor der Ostküste im Zeitraum von Ende Dezember bis Juni, wenn die Strömungen, die an der Küste des Festlands vorbeiziehen, die Wassertemperatur auf bis zu 23 °C ansteigen lassen und Marlin-, Thunfisch- und Haischwärme mit sich bringen.
So wurden in der Nähe von St. Helens in einer Saison über 200 Marline gesichtet und einige Dutzend davon gefangen. Einige Exemplare davon wogen bis zu 200 kg.
Während der Saison findet man gestreifte Marline, Schwertfische, Gelb- und Blauflossenthunfische, Weiße Thunfische und Makohaie.
Die meisten Anbieter von Charterbooten unterstützen das "Tag and Release", bei dem die Fische gefangen und anschließend wieder lebendig freigelassen werden.
Zwar verfügt St. Helens über die größte Charterflotte, aber Bicheno und die Freycinet-Halbinsel sowie die Tasman Halbinsel sind ebenfalls für ihre Flotten bekannt.
Das St. Helens Game Fishing Classic, das jedes Jahr an einem Wochenende im März stattfindet, ist für die Ortsansässigen wie auch für eine stetig wachsende Anzahl australischer Touristen das Highlight des Jahres. Die Veranstaltung wird vom Game Fishing Club of Northern Tasmania und dem St. Helens Game Fishing Club organisiert.