Durch die Isolation Tasmaniens vom australischen Festland haben hier viele seltene und sogar landesweit vom Aussterben bedrohte Pflanzen, Tiere und Vögel überlebt. Unsere Besucher sind oft überrascht, wie leicht der Zugang zu Tasmaniens eingeborenen Wildtieren ist. In manchen Gebieten kann man schon bei einer kurzen Buschwanderung einem Pademelon, Wombat oder Wallaby (kleine Känguruh-Art) begegnen.
Mit etwas Glück können Sie auch einen unserer seltensten Vögel sehen, den 40-spotted Pardalote, der vorzugsweise auf den Inseln Maria und Bruny zu Hause ist. Zwölf der vielen Vogelarten, die Sie in Tasmanien sehen werden, sind nur hier zu Hause.
Viele unserer Tiere sind nachtaktiv, Sie haben also ab dem frühen Abend die besten Chancen sie zu Gesicht zu bekommen. Wir bitten Sie allerdings deshalb, in der Dämmerung und nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig zu fahren.
Unsere Wildlife Map (auf diesen Webseiten als Download erhältlich) zeigt Ihnen die besten Orte auf der Insel, um unsere einmaligen Tiere zu sehen.
In Tasmanien gibt es 33 einheimische Land- und 41 Meeressäugetieren.
Die Meerestiere Tasmaniens gehören zu den beeindruckendsten Wildtieren, angefangen von Südlichen Glattwalen, die an der Ostküste entlang ziehen, bis zu filigranen Sea Dragons (Fetzenfischen), die sich in der Nähe der Riesentangwälder treiben lassen. Sie können mit dem Boot an einigen der höchsten Meeresklippen der südlichen Hemisphäre entlang fahren und dabei nach Robben, Delphinen und Albatrossen Ausschau halten. In der Abenddämmerung offenbaren auch viele der zugänglichen Strände ihr Geheimnis, wenn die kleinen Pinguine aus dem Meer kommen und unter Wolken von Sturmtauchern zu ihren Bauten watscheln.
Dank der Reinheit unserer Ozeane wachsen ganze „Wälder" von Riesentang, der am schnellsten wachsenden Pflanze der Erde. Ein faszinierendes Umfeld für Taucher.
In Tasmanien sind auch noch lebende Dinosaurier zu Hause – Pflanzen, die bis auf den Superkontinent Gondwana vor mehr als 95 Millionen Jahren zurückgehen – und Bäume, die so hoch sind, dass sie bis in den Himmel zu reichen scheinen. Kiefersorten wie Huon, Celery Top und die King Billy gibt es sonst nirgendwo auf der Welt.